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ALCA American Layoutcenter Adliswil

| Leider
musste das American Layoutcenter Adliswil seine Tore 2003 für immer schliessen! Aus feuerpolizeilichen Gründen darf das ALCA nicht mehr betrieben werden! Ein Teil der privaten Anlagen (D&E) wurde verschrottet. Eine Anlage (K) wurde verkauft. 2 private Anlagen (A&G) und die On3-Anlage der RR-Fans (H) haben in Hinwil, ZH (direkt neben den Anlagen der AMIGOS) ein neues Heim gefunden. Die 17 m lange HO-Anlage der RR-Fans (C) wurde zerlegt und die 12 m lange 9-gleisige Abstellgruppe wurde in die HO-Anlage Ilg/Schindler (A) integriert. Die restlichen Module wurden in Nunningen, SO zu einer neuen Anlage zusammengebaut. http://www.redrockcanyonrailroad.ch |
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| Hier nochmals eine kurze Übersicht vom ALCA, wie es von 1987 bis 2003 existierte! | |
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| HO Anlage D (Franco Rossi) | HO Anlage D (Franco Rossi) |
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| HO Anlage D (Franco Rossi) | HO Anlage D (Franco Rossi) |
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| HO Anlage E (Domenico Bianchi) | HO Anlage E (Domenico Bianchi) |
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| HOn3 Anlage K (Peter Gloor) | HOn3 Anlage K (Peter Gloor) |
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| HO Anlage C (Railroadfans) | HOn3 Anlage G (Dieter Stehli) |
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| HO Anlage F (Alex von Orelli) Winter at Donner Pass | HO Anlage F (Alex von Orelli) Winter at Donner Pass |
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| HO Anlage F (Alex von Orelli) Winter at Donner Pass | HO Anlage F (Alex von Orelli) Winter at Donner Pass |
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| HO Anlage F (Alex von Orelli) Winter at Donner Pass | HO Anlage F (Alex von Orelli) Winter at Donner Pass |
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| HO Anlage F (Alex von Orelli) Winter at Donner Pass | HO Anlage F (Alex von Orelli) Winter at Donner Pass |
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| HO Anlage F (Alex von Orelli) Winter at Donner Pass | HO Anlage F (Alex von Orelli) Winter at Donner Pass |
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| HO Anlage F (Alex von Orelli) Winter at Donner Pass | HO Anlage F (Alex von Orelli) Winter at Donner Pass |
| Übersicht und Beschreibung der versch. Anlagen vom ALCA | |
| Einleitung Obwohl das ALCA erst 1995 gegründet wurde, konnte man bereits während der 5th CV (1988) mit Layouttours die HO-Modulanlage (C) der Railroadfans besuchen. Doch vorher haben wir das ganze Dach auf 60 m Länge isoliert. Bereits 1989 war der Baubeginn der HO-Doppelanlage (D & E) von Franco Rossi. Kurz darauf übernahm Domenico Bianchi den rechten Teil (E) dieser Anlage. Auch Dieter Stehli startete mit seinen beiden HOn3-Modulen (G), die er an der 5th CV ausstellte, in Adliswil. Kurz darauf kamen die 4 On3-Module (H) der Monarch Branch von Fred Kiener nach Adliswil. So konnten an den Layouttours der 6th CV (1990) bereits versch. Anlagen besichtigt werden. Nach der 6th CV kamen die beiden Brückenmodule von Urs Weibel nach Adliswil. Wir konnten die belegte Raumlänge von 35 m auf 45 m verlängern und dadurch konnte der Bau einer zweiten HO-Anlage (A) zusammen mit Albert Ilg beginnen. 1991 waren umfangreiche Elektroinstallationen notwendig, die wir auf den neusten Stand mit indirekter Beleuchtung brachten. Nach der 9th CV kamen die Wintermodule (F) von Alex von Orelli ins Layoutcenter. Zur gleichen Zeit vermachte Roland Scherler sein Modul (B) den Railroadfans. Nach der 10th CV wurde das Oregon Trail Diorama (I) von Franz Meier ins ALCA integriert. Im Sommer 2000 wurde die Anlage (F) in den Vorraum des ALCA gezügelt und an dessen Stelle kam eine HOn3-Anlage (K) von Peter Gloor. Somit konnten wir an der 12th CV eine grosse Vielfalt an Anlagen, Spurweiten und Bautechniken präsentieren. |
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A) HO-Anlage 2-gleisig, Länge
16 m, Erbauer: Albert Ilg, Heinz Schindler (Urs Weibel). D) linker
Anlagenteil D (9,5 x 3 m), Santa Fe, Burlington Northern, BNSF, Amtrak,
Rio Grande, C&O E) rechter
Anlagenteil E (9,5 x 3 m), Union Pacific, Southern Pacific, Rio Grande Alex von Orelli baute diese Anlage für die 9th Convention. In der Zwischenzeit wurden diese Module im American Layoutcenter permanent integriert. Auf diesem 4 m langen Diorama wird ein selten behandeltes Thema in der Modellbahnwelt gezeigt: Die Schneeräumung der Southern-Pacific (SP) am Donnerpass. Der Donnerpass liegt in Kalifornien und überquert die Sierra-Nevada auf der Strecke von Sacramento, CA nach Reno, NV. Das Schwergewicht des Fahrzeugeinsatzes auf der Schiene liegt beim MoW (Maintenance of Way) - Rollmaterial. Die Fahrzeuge wurden alle im Eigenbau auf die dort extrem herrschenden Winterverhältnisse angepasst (Durchschnittliche Schneehöhe: 3 bis 4 m!) . Das Diorama ist 4 m lang, 0,5 m breit und in 4 Elemente zu 1m aufgeteilt. Von rechts kommen die Züge aus einem Tunnel mit einer Lawinengalerie, durchfahren den Bahnhof "Crystal Lake" (ein umgebautes Pola-Produkt) und danach vorbei an einem Wasserturm aus der Zeit der Dampfloks. Vorbei an zwei Landhäusern geht es am linken Rand wieder in einen Tunnel. Eingesetzt werden ausschliesslich Loks der SP sowie bahneigene und eingemietete Räumfahrzeuge für den Winterdienst. Die Schneeräumung im Bereich des Bahnhofes wird von schweren Pneuladern übernommen, welche mit Ketten ausgerüstet sind. Der Fahrbetrieb wird seit neuem über eine Digitalsteuerung geleitet. Es handelt sich hier um die Intellibox der Firma Uhlenbrock. Der Vorteil dieser Steuerung ist, dass sämtliche DCC-Decoder gelesen werden können. Zurzeit sind zwei voll digitalisierte Räumzüge im Einsatz. Der Dampfschleuderzug: Lesley Rotary (Walthers) geschoben von einer Mountain (IHC), zusätzlich sind weitere Worktrain Cars angekoppelt. Der Dieselzug: An jeder Spitze eine Rotary mit je einer F7B-Unit. Als "Powerpack" stehen in der Mitte des Schleuderzuges zwei SD40T-2 Maschinen der SP im Einsatz. Alle Fahrzeuge stammen hier von Athearn.G) HOn3-Anlage, Eldorado Mining District, Länge: 13 m Erbauer: Dieter Stehli, Peter Gloor (Thomas Hollenstein) Ursprünglich wurde beabsichtigt, mit dieser Anlage die generelle Atmosphäre der Schmalspurbahnen in den USA einzufangen, ohne eine spezielle Gegend dar zu stellen. Im Laufe des Ausbaus hat sich aber gezeigt, dass dazu verschiedene Kompromisse notwendig wären, welche nicht befriedigen. Daher wurde das Konzept nach der 11th Convention geändert und Colorado zum Vorbild gewählt. Landschaft und Bauten stellen aber bewusst kein bestimmtes Streckenvorbild dar, damit nicht nur Züge der D&RGW, sondern auch der C&S und der RGS darauf verkehren können. Für die Vegetation wurde als Jahreszeit der Spätsommer mit den leuchtend gelben Espen gewählt. Um verschiedene Epochen zu simulieren, können zudem einige Details und Gebäude ausgewechselt werden (z.B. Fahrzeuge, Holzbauten gegen Massivbauten etc.). Die ersten zwei Module wurden von Dieter Stehli 1988 vorerst als Diorama für die 5th Convention gebaut und später zur Basis für eine Anlage. Da diese aber innerhalb des Layoutcenters mehrmals verschoben wurde, mussten in der Planung immer wieder neue Kompromisse eingegangen werden. Daher ist die Streckenauslegung auf den älteren Modulen heute alles andere als ideal. An der 7th Convention stand der Unterbau für acht Module, von denen fünf mit noch nicht detaillierter Landschaft versehen waren. Daran änderte sich dann bis zur 9th Convention infolge häufiger Abwesenheit von Dieter Stehli wenig. Nach der 9th Convention konnte Dieter Stehli seinen Wunschpartner Peter Gloor zur Mitarbeit gewinnen, und da die beiden sich bezüglich modellbauerischer Vorlieben und Fähigkeiten ergänzen, sind seither grosse Baufortschritte feststellbar. Anlagenunterbau, Modulkästen, Gleisbett, Brücken und die meisten Holzviadukte und Geländebefestigungen aus Eisenbahnschwellen wurden durch Dieter Stehli erstellt, ebenso der Landschaftsunterbau sowie viele Gebäude auf den Modulen 0-8. Der Landschaftsunterbau, die Felsen auf den weiteren Modulen und vor allem der gemalte Hintergrund sind hingegen das Werk von Peter Gloor, der auch die vorbildgerechte Colorado-Vegetation der gesamten Anlage gestaltet. Die Gebäude der Ortschaft Eagle wurden von beiden gebaut und konnten infolge kompatibler "Handschriften" gut kombiniert werden. Nach der 10th Convention stiess mit Thomas Hollenstein ein Elektroniker zum Team, der für die Verdrahtung der Anlage, die Digitalsteuerung und den Fahrbetrieb zuständig ist. Bis zur 11th Convention sind auf dem bestehenden Anlageteil ein hoher Holzviadukt als Teil einer 180°-Gleiskehre und ein Fluss mit einem Goldwäscherlager, sowie auf einem neuen Anlageteil von 3,5 m Länge eine komplette Ortschaft namens Eagle mit Bahnstation, Rundschuppen, Betriebswerk und Viehverladegatter entstanden. Damit waren die beiden vorderen Anlageteile auf einer Länge von 13 m weitgehend fertiggestellt. Die auf die 12th Convention angekündigte Verbindung zwischen den beiden Anlageteilen stellt eine flachere Landschaft am Fuss der Berge mit einem ruhig fliessenden Gewässer und einem Seeufer dar, die sich im Hintergrund bis zur Dachschräge hin zieht. Sie steht im Rohbau und ist befahrbar. Die Landschaft auf diesem Anlagenteil wird aber bis zur 12th Convention vermutlich nicht mehr ganz fertig. Ein niedriger Holzviadukt und eine zweiteilige Holzbrücke über besagtes Gewässer sowie eine kleine Farm und ein Landbahnhof sind aber dennoch entstanden. H) On3-Anlage, Ponca Junction & Monarch Branch, Länge: 12 m, Erbauer: Monarch Branch: Fred Kiener (für die 5th CV), Rest: American Railroadfans (Dieter Stehli, Daniel Jehle, Werner Jetzer, Werner Tognella, Mario Cairoli, Uwe Meischen, Werner Meer, Alfred Niederhäuser hat die Anlage von 1995 - 2002 ergänzt inkl. 2. Rundkurs und Poncha Junction, Hans Hächler). Der erste Teil dieser Schmalspuranlage wurde ursprünglich als 4,4 m langes Diorama 'Monarch Branch' der D&RGW für die 5th Convention (1988) durch Fred Kiener aus Bern erbaut. Mit PFM-Sound bestückt, war dieses gewaltige Felsmodul die grosse Attraktion der 5th CV. Da F. Kiener neue Pläne hatte, konnten wir (RR-Fans) diese Module zu günstigen Konditionen erwerben. Für die 6th CV wurden die Anlage durch D. Stehli und D. Jehle mit Eckmodulen ergänzt und zu einem Rundkurs erweitert. Gleichzeitig baute D. Stehli eine grosse Mine und eine gebogene Trestle. Danach haben W. Jetzer und W. Tognella den Weiterbau übernommen. Für die 8th CV wurde auf beiden Seiten Landschaft gestaltet. Dabei haben uns folgende Herren unterstützt: F. Kiener, W. Jetzer, D. Stehli, W. Meer, M. Cairoli, U. Meischen. Seit Mitte 1995 arbeitet Alfred Niederhäuser, Winterthur, sehr intensiv weiter und hat auch den Bahnhofsteil 'Ponca Junction' komplett umgebaut und integriert, die Landschaft entscheidend detailliert, die bestehenden Gebäude fertiggestellt, viele neue Gebäude sowie die Verbindung mit Tunnels vom Bahnhofsmodul zum alten Teil erbaut und alles elektrisch neu verdrahtet. Wir freuen uns sehr, dass wir mit A. Niederhäuser einen hervorragen Modellbauer für unsere On3-Anlage gewinnen konnten. Mit viel Liebe zum Detail sind seit der 9th CV neue Gebäude entstanden: z.B. eine zerfallene Mine, als wäre sie schon zig Jahre verlassen und ein neuer Rundkurs 'Salida', der Poncha Jct. mit Mears Jct. verbindet. In der deutschen Zeitschrift, Modelleisenbahner Spezial 1/98, ist eine sechsseitige Reportage über diese Anlage erschienen. Im Schweizer Magazin LOKi 10/98 wurde diese Anlage auf 10 Seiten (plus Titelbild) als Voranzeige für die 10th CV präsentiert. Seither sind viele Details hinzugekommen und wir bieten an der 12th CV einen interessanten Fahrbetrieb. Als neuen Lokführer konnten wir Hans Hächler gewinnen. I) HO-Diorama, Grösse: 1,2 x 1 m, Erbauer: Franz Meier, Oregon Trail wurde speziell für die 10th CV erbaut. Franz Meier aus Lachen ist bei uns als exzellenter Modellbauer bestens bekannt. Sein Oregon Trail Diorama spielt im Jahre 1842, bevor die Eisenbahn das Reisen stark vereinfachte. Der Snake River bildet die Grenze zw. den Staaten Idaho und Oregon, also wurde die 'Continental Divide' (Rockies) bereits überquert. Doch war der weitere Weg gegen Westen noch sehr beschwerlich. Franz Meier baute dieses wunderschöne Diorama speziell für die 10th Jubilee Convention und schenkt es den American Railroadfans. Ganz herzlichen Dank für das äusserst realistische Diorama. Es steht nun im American Layoutcenter Adliswil und hat einen Ehrenplatz bekommen. Schlusswort: Das Thema und die Personen zum Diorama Oregon Trail sind frei erfunden. Alle Menschen und Tiere (mit wenigen Ausnahmen) sind weisse Preiser-Figuren, mechanisch oder thermisch verformt und selbst bemalt. Die Goldmine und der Wagen sind Scratch-Built (Eigenbau). Auch die meisten Planenwagen wurden stark modifiziert und detailliert. Für den Landschaftsbau wurde Styropor und Woodland Scenics verwendet. K) HOn3-Anlage, Conejos & Elk Park RR, Erbauer: Peter Gloor Peter Gloor, als erstklassiger Landschaftsgestalter bestens bekannt (siehe auch Anlage G), brachte seine 'alte' HOn3-Schmalspur-Anlage nach Adliswil. Keine Frage, es ist eine Bereicherung, denn die Anlage ist fertig durchgestaltet und fahrfähig. Die „Conejos and Elk Park Rail Road" reflektiert Southwestern Colorado, circa 1949. Es kann nur ein Zug verkehren, und ausser einer Weiche sind alles Handweichen. Die Klein-Anlage wurde zuhause ursprünglich gebaut, um eine zusammengesetzte Roundhouse-Dampflok fahren lassen zu können. Leider erwies sich die Roundhouse-Lok als unbrauchbar, worauf eine Messing-Lok (C-16) zum Einsatz kam, die allerdings auch erst nach umfangreichen Umbauten (neuer Motor und Schienen-Schleifer) lief. In der Folge entstanden eine Flotte Personen- und Güterwagen der Rio Grande, z.T. aus Bausätzen, z.T. im Selbstbau. Die Anlage war nie fachgerecht verdrahtet und hätte eigentlich wegen bevorstehendem Umzug in ein kleineres Haus eingestampft werden müssen, da sie aber, wenn auch z.T. hinter Balken, einen Platz im Layout-Center gefunden hat, darf sie noch ein wenig weiter leben. Die Landschaft ist völlig fertiggestellt. Sie diente als Lehrstück zum Landschaftsbau bei der Nachbaranlage, vor allem auch im Hinblick auf die dortige, sehr umfangreiche Hintergrundkulisse. |
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Updated: 25. November 2007